Posts by Karsten

    Wenn eine Falle so deformiert ist, dann ist das nicht auf einmal, sondern peu a peu passiert. Die Falle schaut dann einerseits aus dem inneren Schließzylinder raus, andrerseits hat sie aber auch schon in den äusseren Ring eine richtige Nut eingearbeitet und läßt sich deshalb trotzdem drehen.
    Das ist ja auch das Problem beim Zusammenstecken gebrauchter (eigentlich verbrauchter) Fallen, die im Neuzustand mit dem inneren Schließzylinder bündig abschließen. Im Neuzustand kann man prima probieren.

    Ich halte es für gut möglich, bzw wahrscheinlich, daß das Typenschild weggeputzt ist oder mit einem Hochdruckreiniger weggespült wurde.
    Es ist bei meiner Hawk als Aufkleber rechts auf dem Rahmen und wäre wahrscheinlich irgendwann abgeflattert. Der Aufkleber sieht bei mir so aus, als ob er von Honda erstellt wurde. Da sich bei meinem Hawk Aufkleber die ersten mm gelöst hatten, habe ich auch erst überlegt den ganzen Aufkleber abzumachen. Ich habe dann aber den Rest des Aufklebers mit einer Karrosserieschutzfolie überklebt und so die ersten 4 mm des Aufklebers noch "gerettet", sonst wäre er auch weg.
    Normalerweise ist das aber nicht so schlimm, es muß aber mindestens bei einer Begutachtung für die Neuzulassung ein Typenschild dran sein und es gibt dafür ein Blankotypenschild bei Amazon zum Nachkaufen die man auch bei Verlust mit einer alter mechanischen Schreibmaschine beschreiben kann.


    Am besten macht man das in Absprache mit dem Gutachter.

    Das Video finde ich richtig chic, mir gefällt nur eins nicht.
    Wenn jemand nur zerlegen und säubern möchte oder zB andere Schlösser bei älteren Autos die immer zufrieren, zusätzlich wasserfrei machen möchte, dann sollte er m.M. besser nicht wie in dem Video gezeigt, den Schlüssel einfach rausziehen, damit die Fallen einfach ungeordnet rausspringen. Die sind nämlich nicht immer schön markiert.
    Gerade wenn man den gleichen Schlüssel wiederverwenden will, dann lohnt es sich den Schlüssel langsam nur stückweise rauszuziehen und dabei jede Falle + Federchen einzeln zu entnehmen, sauber zu machen und zB auf einem Papier so abzulegen, daß man sie hinterher wieder wieder sicher an der gleichen Stelle platzieren kann. Das beim Zusammenbau sonst notwendige Zusammensuchen und auspropieren, welche wohin gehört, ist, gerade wenn die Fallen schon Verschleiß haben, viel viel aufwendiger, als das ordentliche Ablegen.

    Nur falls Du auch die Kabel in der Lampe auseinander hattest. Da gibt es bei vielen Hondas aus der Zeit die Falle, daß es zwei schwarze Kabel mit einer hellen Markierung gibt, die mit gleichen Gummisteckern verbunden werden. Das Tückische ist, das das eine Kabel eine gelbe Markierung und das andere eine weiße Markierung hat und man das bei etwas dreckigen Kabeln und schlechtem Licht gerne mal verwechselt, bzw versteckt und dann der Drehzahlmesser zB spinnt.

    bis EZ91 und bei der Hakke ist die Schlüsselnummer genullt also kein Problem

    Du kannst da Michael schon glauben, bis EZ 88 ist alles kein bis wenig Problem.
    Die Eintragung einer geänderten Auspuffanlage erfordert aber für Fahrzeuge nach EZ 89 ein Abgasgutachten. Wenn da bei einem Fahrzeug mit Erstzulassung 89 oder später zB bei Dir ohne E- Nummer/Abgasgutachten was eingetragen wurde, kannst Du im Zweifelsfall die Eintragung einfach als ungültig vergessen.


    Die genullte Schlüsselnummer ist übrigens nur ein Hinweis, daß das Fahrzeug nicht über eine Fahrzeug ABE, sondern über ein Einzelgutachten erstmalig zugelassen wurde und die genullte S.Nr habe deshalb alle Grauen aus der Zeit. Das spielt überhaupt keine Rolle.

    Sehr nett, Danke
    Ich bin übrigens immer wieder überrascht, wieviele Hawk Eigner eine XBR in Ihrer Vita haben.
    Für mich ist, obwohl ich immer noch eine XBR habe und auch noch gerne Fahre, die Hawk eigentlich sowas wie die bessere XBR.

    Also ich frage da natürlich nach, wenn man von mir behauptet, ich verwende "inhaltlich leere Argumente, bloße Be-
    hauptungen oder Vorurteile " um meine " Gegner mundtot zu machen.
    Ich habe lediglich berichtet wie ich das Gaszugthema gelöst habe.
    Ausserdem weiss ich immer noch nicht welche "Ergänzung" Du von mir hören wolltest.
    Wenigstens haben wir ein Referat über Rückholfederspannung lesen können.


    Ohne Inhalt, weil eine reine Zeitangabe ohne zB einer Laufleistungsangabe, evtl sogar auch Beschreibung der Nutzungsbedingungen absolut wertlos ist.
    Das Problem ist auch nicht gelöst, denn Du hast halt nur etwas weggelassen ohne Dir um den Rest Gedanken zu machen oder zumindest die Probleme zu erwähnen.
    Es hat auch keinen Zweck hier weiter zu lamentieren, denn auch das Kupplungziehen, geschweige denn Killschalter betätigen ist in einer Notsituation nur bei wenigen Fahrern gebahnt, bzw ohne Schrecksekunde abrufbar. Bei mir zB wäre noch die Nutzung eines Zündunterbrecherknopfes wie er zB bei den Motocrossmaschinen in den siebzigern des vorigen Jahrhunderts üblich war, evtl vorstellbar, Das ist aber auch Geschichte und lassen wir es also darauf beruhen, daß Du 15 Jahre zufrieden warst und noch keine Probleme hattest.

    Du hast halt ohne weitere Erklärung(Ergänzung) lediglich eingestellt wie lange Du ohne Schließer fährst. Einen relativ langen Zeitraum dann als Argument aufzuführen ist rhetorisch als ein Werkzeug anzusehen, das normalerweise dazu dient, sich als besonders erfahren darzustellen und damit andere inhaltlich formulierte Meinungen abzuwerten.
    Ich hätte an Deiner Stelle ehrlich gesagt nicht mehr nachgefragt, sondern einfach mal "Totschlagargument" gegoogelt.

    Die Angabe "ich mache irgendetwas seit 15 / 20 / 30 oder 50 Jahren" ohne weitere Ergänzung ist jetzt m.M. der Versuch ein Totschlagargument einzusetzen.
    Du mußt Dich jetzt nur fragen, ob Du das auch seit 15 Jahren richtig machst.


    Es geht natürlich und wird auch von einigen Herstellern immer noch so gemacht, setzt halt aber, wenn es sicher sein soll, eine höhere Rückholfederspannung und einen etwas höheren Pflegeaufwand voraus. Ansonsten muß man sich dann auch bzgl des höheren Risikos im klaren sein und auch bei nicht beeinflußbarer voll geöffneter Drosselklappe in der Lage sein, richtig zu reagieren.


    Die oben schon angesprochene Rückholfederspannung ist der Punkt, der beachtet werden sollte. Sprich eigentlich braucht man bei einem Zweizugsystem für die Sicherheit deutlich weniger Federspannung, da bei einem gerissenen Öffnerzug, die Drosselklape sich immer noch durch den Schließerzug schließen läßt. Deshalb fährt man da auch mit deutlich weniger Rückholfederspannung und das ist bei längeren Strecken natürlich angenehmer.
    Bei einem Einzugsystem (also nur Öffnerzug) setzt man aus Sicherheitsgründen eine deutlich höheren Federspannung ein, damit die Feder auch bei Problemen (zB gerissenem Öffnerzug) die Drosselklappe auch gegen den erhöhten Widerstand eines aufgefieselten Zuges, sicher schnell zuzieht.


    Nachrüstvergaser die bei beiden Systemen eingesetzt werden, nehmen wir zB den TM 40 von Mikuni, haben aus diesen Grund entweder die Möglichkeit die Feder auf drei Positionen einzuhängen. Wenn das nicht geht, dann muß/sollte man beim Einzugsystem halt eine deutlich weniger komfortable, stärkere Feder nehmen.

    Diese Sets als "Ersatzmann" für unterwegs sind prima als Heimbringer geeignet, aber mehr auch nicht. In der Regel hat man leider nach relativ kurzer Zeit damit wieder einen Schaden, da der Zug dann knapp hinter dem Schraubnippel wieder reißt/bricht. Unterwegs kann das praktisch immer notwendige sehr knappe Kürzen des Seils direkt am Nippel fast immer ein Problem sein, wenn man keinen richtig guten und scharfen Seitenschneider dabei hat. Die Dinger die alles können, aber nichts richtig von Leatherman, Victorinox oder deren Multifunktionstools Nachbauten sind dafür nicht geeignet.
    Wenn es "nur" der Schließer ist, kann man auch bis zur Beschaffung eines fertig konfektionierten Zuges ohne Fahren. Eigentlich sollte dann aber wenn es geht, die Rückholfeder strammer eingehängt werden.

    Ich schaue nicht immer rein und ich setze jetzt auch nochmal eine kurze Positivmeldung ein. Interesse besteht also weiterhin und um zu verhindern, daß irgendwas ungesehen in Spamordnern landet, bitte auch hier eine Nachricht, aus der hervorgeht, wann zu beachtende Mails rausgegangen sind.
    Dank und Gruß

    Ich bin jetzt zB nicht gerade in Not und erinnere jetzt nur mal laut, welche Möglichkeiten bestehen, bzw wie sich das finanziell auswirkt.


    Wenn ich mir die frühere Hausnummer von 30 Stck x ca 30 € entsprechend 900 € anschaue, dann sind das auf derzeit 19 mutmassliche Käufer 47 € pro Stück und 11 wären über. Das wäre die eine kalkulierbare Größe.


    Wenn eine kleinere Serie von 20 Stk selbst mit einem Mindermengenaufschlag von 10% erhältlich ist, dann bedeutet das Gesamt 660 € und bei 20 Käufernn 33 per Stück (bei 19 Käufern 35 pro Stück und eine wäre über) als andere kalkulierbare Größe.


    Ich meine ob 19 oder 20 bleibt im Rahmen und "das Eisen muß geschmiedet werden solange es noch glüht" bzw je länger man auf den einen fehlenden wartet, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß einer oder mehrere wieder abspringen.

    Is ja schon gut, jetzt habt Ihr mich unglaublicherweise solange breitgelabert, daß ich mir, obwohl ich momentan keinem Bedarf habe, trotzdem auch noch einen Satz, hinlegen würde.
    Falls ich längere Zeit mal nicht reinschaue, dann bitte Email an meine hinterlegte Emailadresse.

    Ich will Dir doch nix böses und bei Dir mag das auch sicher ganz anders sein.
    "Immer schon" muß nix heißen, bzw was heißt immer schon ? Solange, wie Du Dein Moped hast, oder von Anfang an, seit dem das Ding Neu die Halle in Hammamatsu verlassen hat.
    Schauen/hören ob ein Motor auf den Choke überhaupt reagiert, kann ja vielleicht bei einem Einzylinder meinetwegen richtungsweisend sein.
    Bei einem 2 Zylinder mit einem Gaszugverteiler reagiert der Motor auch auf nur einen funtionierenden Chokeanteil, während der andere egal in welcher Stellung u. U. nicht funktionsfähig ist und fettes Gemisch produziert. Das obige Schema ist bezogen auf Hawk typische Choke Probleme m.M. regelmäßig zu prüfen (ob jährlich oder 2 jährlich kann man sich ja streiten) aber auf jeden Fall standardmäßig vor jeder Synchronisation mit frischem Luftfilter und auch/grade wenn der Motor bei etwas frischerem Wetter ohne Choke anspringt.


    Du arbeitest doch in einer Werkstatt und da habt ihr doch sicher ein CO Messgerät irgendwo stehen. Ob der Vergaser zu fett eingestellt ist, kannst Du dann doch ganz einfach über das CO feststellen.
    Eine Überprüfung der Grundeinstellung kann dann zusätzlich nicht so verkehrt sein, da es auch gar nicht so selten vorkommt, das für die Tüv Co Messung bei einem einseitig hängenden Choke, schnelle mache fix, der betroffene Vergaser für die Co Messung im Leerlauf ganz mager gestellt wird.